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Workshop "Mehrfamiliensonnenhaus"

Wie kann ein Mehrfamilenhaus überwiegend durch die Sonne mit Energie versorgt werden?

Das Sonnenhaus-Institut, die Bergakedemie Freiberg, der BDB Landesverband Bayern und das Kompetenznetzwerk Wasser und Energie Hof laden ein zu einem "Praxisworkshop Mehrfamiliensonnenhaus" am Freitag, 24. April 2020 von 10-16 Uhr im Digitalen Gründerzentrum "einstein1" in Hof.

Anhand allerlei Beispielen berichten Experten von umgesetzten Projekten und Erfahrungen sowie von aktuellen Entwicklungen im Wohngebäudesektor.

Hier finden Sie das ausführliche Programm samt Anmeldeformular.

 

Bild: Mehrgenerationen-Sonnenhaus Tauperlitz (Uwe Fickenscher, Architekt, Hof)

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Bürger-Infoveranstaltungen

Die Stadt und der Landkreis Hof laden zu mehreren gemeinsamen Infoveranstaltungen zu den Fördermöglichkeiten bei einer energetischen Gebäudesanierung ein.

Die Veranstaltung der Stadt Hof findet statt

am Mittwoch, 12.02.20 um 18.30 Uhr
im Gasthof Grüne Linde in Wölbattendorf.

Der Landkreis Hof lädt ein

  • am 18.03.20 ins VfB Sportheim in Rehau,
  • am 25.03.20 ins Barbaraheim in Münchberg,
  • am 01.04.20 in Feilitzsch, Gaststätte Turnhalle und
  • am 08.04.20 ins Bistro Gleis Eins in Naila.

Auch hier ist der Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr.

Im Zuge des von der Bundesregierung beschlossenen Klimapaketes gab es zum 1. Januar 2020 teils erhebliche Änderungen bei den Förderprogrammen zur energetischen Sanierung. Egal ob eine Fassaden-Wärmedämmung oder eine Dachdämmung angebracht werden soll, eine Erneuerung der Fenster oder der Außentüren geplant ist; im Jahr 2020 kann man von zum Teil deutlich höheren Fördersätzen profitieren. Wurden im Jahr 2019 Einzelmaßnahmen noch mit 10% gefördert, hat sich dieser Fördersatz im Jahr 2020 auf 20% erhöht.

Für die Erneuerung oder Optimierung einer Heizungsanlage gibt es sogar noch höhere Zuschüsse. Zum Beispiel werden bei Neubauten die Bauherren bei Solarkollektoranlagen mit 30%, bei Biomasseanlagen und Wärmepumpenanlagen mit 35% der jeweils förderfähigen Kosten unterstützt, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen. In bestehenden Gebäuden, d.h. solchen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll, werden zum Beispiel Pelletheizungen mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert. Auch hier müssen die Anlagen die technischen Mindestanforderungen erfüllen. Darüber hinaus gibt es noch eine besondere Austauschprämie für Ölheizungen. Wird eine Ölheizung durch eine förderfähige Biomasseanlage, mit oder ohne Solarunterstützung, ersetzt, erhöht sich der gewährte Fördersatz um 10 Prozentpunkte. Dadurch ergibt sich für Heizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, ein Fördersatz von bis zu 45%.

Dennoch sollten alle Sanierungsmaßnahmen auch auf die individuelle Gebäudesubstanz abgestimmt werden, um die größtmöglichen Energieeinsparung auszunutzen und vor allem Schäden durch unsachgemäße Sanierung zu vermeiden.

Referent bei den Veranstaltungen ist der Sanierungsexperte Hans Krafczyk, der über langjährige Erfahrung als Energieberater in den Bereichen Förderung und Sanierung verfügt.

Die Teilname an den Veranstaltungen ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich!